Nachhaltigkeit

Unsere Vision
Genauso sehr wie gute Musik liegt uns auch unsere Umwelt am Herzen. Deswegen haben wir das neue Ressort Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Umweltverträglichkeit und soziales Engagement sind ab sofort strukturell im Festival verankert.

Wir wollen genau hinschauen und unsere Umweltauswirkungen kennen und verbessern. Dafür haben wir eigens ein Nachhaltigkeitskonzept aufgestellt, in welchem all unsere Ziele und Massnahmen festgehalten sind. Ab 2017 werden wir eines der ersten CO2-neutralen Festivals der Schweiz sein. Gleichzeitig bemühen wir uns ständig, unseren CO2-Abdruck zu reduzieren und unsere Ökobilanz zu verbessern.

Nachhaltigkeitskonzept.pdf

 

CO2-Neutralität
Wo entstehen die CO2-Emissionen des Festivals? Weil wir es genau wissen wollten, haben wir es auch genau untersucht: Die grössten CO2-Emissionen entstehen direkt durch die Anreise der Künstler und den Materialtransport sowie indirekt aufgrund der Herkunft der Nahrungsmittel für das Catering und die Produktion der warmen Speisen.

2016 haben wir 20.4 Tonnen CO2 ausgestossen. Diese Emissionen wollen wir ab 2017 durch den Erwerb von Emissionsreduktionszertifikaten neutralisieren. Weitere Massnahmen – wie beispielsweise der Einkauf von regionalen, saisonalen Bio-Nahrungsmitteln – sollen den CO2-Ausstoss des Festivals zusätzlich verringern.

Carbon_Footprint.pdf
CO2_Zertifikate.pdf

eichen

Fünf 100-jährige Eichen könnten unsere jährlichen CO2-Emissionen aufnehmen.

 

Erneuerbare Energie
Ohne Strom geht am OOAM nichts. Das ist uns allen bewusst. Auch hier ist es uns wichtig, nachhaltig zu handeln. Wir beziehen deshalb für das ganze Festival Strom aus regionalen, erneuerbaren Quellen. Das Regionalwerk Baden als enger Partner stellt uns seinen lokal erzeugten AQUAE-Strom zur Verfügung. So werden 80% des benötigten Stroms aus den Kraftwerken in der Badener Limmat und 20% von Solaranlagen auf benachbarten Dächern bezogen.

 

Gastro und Abfall
Am OOAM werden durchschnittlich 1’900 Liter Bier und knapp 900 Liter Süssgetränke konsumiert. Ab sofort werden Getränke im Offenausschank nur noch in Mehrwegbechern angeboten, Getränke in Flaschen nur noch in Mehrwegflaschen. So verringern wir unsere Abfallmenge und unterbinden Littering. Den restlichen Abfall trennen wir und lassen ihn fachgerecht entsorgen.

Zudem bieten wir ausschliesslich das lokale Falkenbräu Bier an, welches in der Region hergestellt wird. Weiter sind 70% unserer Süssgetränke biologisch, Fairtrade und werden von unseren Freunden von Lemonaid und Charitea hergestellt. Mit dem Kauf ihrer Produkte werde diverse Sozialprojekte in Entwicklungsländern unterstützt.

In der eigenen Küche stellt unser motiviertes Küchenteam die Verpflegung für die KünstlerInnen, die HelferInnen und die BesucherInnen selber her. Die Rohstoffe dafür beziehen wir beim lokalen Biobauern und einem Schweizer Biogrossisten. Eine gute Planung des Transports stellt sicher, dass wir nur eine minimale Anzahl Lieferfahrten machen müssen.